(WOHNEN) Eingangsbereich schön gestalten

(-Werbung/Affiliate Links-)

Der Eingangsbereich - Die Visitenkarte Deines Zuhauses

"Mindful Living beginnt hier – tritt bewusst ein!"

Egal ob klein oder groß, der Eingangsbereich ist die Visitenkarte Deines Zuhauses.

Jeder, der es betritt, sieht diesen Raum als erstes. Das gilt nicht nur für Deine Besucher, sondern auch für Dich selbst. Es ist doch viel schöner, von einem ansprechenden Ambiente empfangen zu werden und nicht zu denken, bloß schnell durch hier.

Damit sich jeder wohl und herzlich empfangen fühlt, sollte diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Auch, wenn es sich um einen noch so kleinen Raum handelt, mit ein bisschen Liebe und kreativen Ideen lässt er sich hübsch und einladend gestalten.

Eine überquellende Garderobe oder das vollgestopfte Schuhregal sind keine schönen Hingucker. Sie vermitteln eher Chaos oder Unordnung, die man unweigerlich in der gesamten Wohnung vermutet (auch wenn es gar nicht so ist). Berge von Schals, Mützen und Handschuhen (gerne auf der Heizung gesammelt) verstärken diesen Eindruck.

Und wenn dann noch einige Tüten oder ein Kasten Leergut darauf wartet, herausgetragen zu werden, denkt man eher an eine Art Lagerraum als ein freundliches Willkommen.

Eingangsbereich
Eingangsbereich

Ein heller freundlicher Eingangsbereich lädt zum Eintreten ein

Ich mag es, wenn man mit hellen Farben und einem strukturierten Einrichtungskonzept begrüßt wird. Daher habe ich bei der Gestaltung unseres Eingangsbereichs auf viel weiß mit einigen Holzakzenten gesetzt.

Diese Kombi passt nicht nur zu unserem minimalistischen skandinavischen Einrichtungsstil, sie strahlt auch eine Klarheit aus und lässt alles ordentlich wirken.

Wenn Ihr Euch – wie wir – für einen hellen Teppich entscheidet, sollte er am besten waschbar sein oder sich zumindest gut reinigen lassen. Denn auch, wenn Ihr strikt darauf achtet, nicht mit Schuhen die Wohnung zu betreten, wird er hier relativ stark genutzt und mit der Zeit hinterlässt das einfach Spuren. Bei uns kommt noch dazu, dass unser Hund sich zu gerne nach dem Hereinkommen auf dem weichen Teppich wälzt. Da kann ich sie noch so gut abrubbeln, ganz sauber bekomme ich sie nicht.

Zwischenzeitlich hatte ich es deshalb mit einem schwarzen Teppich versucht, dieser bekam zwar keine Flecken, aber dafür blieben auf ihm um so mehr Fusseln hängen. Das gefiel mir noch weniger als mal ein kleiner Fleck… (diesen kann man von unserem Teppich übrigens ganz hervorragend mit einem Waschsauger entfernen)

Eingangsbereich

Die Wände haben wir weiß gestrichen, wie auch nahezu komplett in der restlichen Wohnung, weil ich einfach der Meinung bin, dass weiße Wände zu jedem Einrichtungsstil am besten passen. Um dennoch ein bisschen Abwechslung in den Raum zu bringen, haben wir neben die Eingangstür Akustikpaneele gesetzt. Diese Wandverkleidungen geben dem Raum Struktur und sind zudem ein hübscher Hingucker. Wir haben uns für Paneele aus hellem Holz mit grauem Filz entschieden. Ich mag diesen Look sehr gerne. Als Alternative bieten sich aber auch Mustertapeten an oder welche, die den Holzlook nachahmen.

Ordnung im Eingangsbereich

Mützen, Schals, Handschuhe und Schlüssel sind Dinge, die im Eingangsbereich immer griffbereit ihren Platz finden möchten. Damit nichts rumliegt, bieten sich Truhen oder Bänke mit Stauraum und kleine Container an. Hier kann nicht nur alles hübsch und ordentlich verstaut werden, die Möbel haben auch gleichzeitig einen Gebrauchswert.

Wenn es der Platz zulässt, integriert unbedingt eine Sitzgelegenheit. Sie lädt zum Hinsetzen beim Schuheanziehen ein und gibt dem Raum etwas Gemütliches. Besonders praktisch ist eine Bank mit Stauraum. Darin könnt Ihr alle Dinge verschwinden lassen, die nicht offen herumliegen sollen.

Da wir uns von unserem antiken Stuhl nicht trennen wollten, haben wir diesem einen Ehrenplatz im Eingangsbereich gegeben. Er ist aber eher eine Dekoration als ein praktisches Sitzmöbel. Unsere kleine Sitzbank hingegen bietet hinter der Klappe ein Regal, auf dem sogar zwei bis drei Paar Schuhe Platz finden würden (ich nutze sie für Schals und Mützen).

Bei einem sehr schmalen Flur bieten sich flache klappbare Schuhschränke an, in denen Ihr nicht nur Schuhe, sondern auch andere Dinge unsichtbar und hübsch verstauen könnt. Eine günstige und trotzdem stylishe Variante ist z. B. Trones von Ikea. Die Klappaufbewahrung bietet zusätzlich oben eine Ablagefläche und kann sogar hängend an der Wand befestigt werden.

Der kleine Container Contonibili von Kartell (*) beherbergt Leine, Geschirr und Pfotentuch für unsere Fellnase. Gleichzeitig dient er als Blumensäule für eine große Pflanze.

Wir haben das Glück, im Treppenhaus vor unserer Eingangstür eine Garderobe für Jacken zu haben. Daher konnte ich in der Wohnung darauf verzichten. Ansonsten hätte ich mich für einen geschlossenen Schrank entschieden oder die Jacken in das angrenzende Homeoffice „verbannt“. Hier haben wir ohnehin einen Schrank für alle Jacken, die gerade nicht getragen werden, dort hätte ich auch die anderen integriert.

Dass die Jacken und Schuhe vor der Haustür gelassen werden, bedeutet allerdings nicht, dass es dort jetzt chaotisch zugeht. Auch hier achte ich darauf, dass sich nur die Dinge dort befinden, die wir tatsächlich im täglichen Gebrauch haben. Alles andere hat woanders seinen Platz und wird sofort weggeräumt.

Eingangsbereich
Eingangsbereich

Für Schlüssel habe ich die Bilderleiste Mosslanda (von Ikea) etwas umfunktioniert. An den eingeschraubten Haken an der Unterseite hängen unsere Auto- und Wohnungsschlüssel schön ordentlich aufgereiht und sind immer griffbereit. Sie befand sich noch in unserem „Möbelbestand“ aus der alten Wohnung und passte mit dem ursprünglichen dunkelbraun nicht zu unserem jetzigen Einrichtungskonzept. Daher habe ich sie schwarz lackiert (am liebsten hätte ich weiß genommen, aber das deckte einfach den alten Farbton nicht ab und eine neue kaufen wollte ich auch nicht…)

Und ein bisschen Deko für die persönliche Note

Auch, wenn unsere Eingangsbereich relativ geräumig ist, habe ich Dekostücke nur sparsam eingesetzt. Mein Konzept lautet auch hier, lieber wenige Dinge, dafür diese aber schön in Szene setzen.

Einige große Bilder an den Wänden reichen fast schon aus. Unseren (ungenutzten) Heizkörper haben wir mit einer Heizkörperverkleidung abgedeckt. Darauf habe eine Vase, einen Kerzenständer und (mangels Steckdose) eine Akkuleuchte dekoriert. Den Kerzenständer tausche ich gerne auch hin und wieder gegen einen Duftdiffuser aus. Dieser verbreitet einen zarten Duft im gesamten Flurbereich.

Der Raum sollte auch gut ausgeleuchtet sein, damit man nicht beim Hereinkommen in ein „schummriges Loch“ läuft, sondern mit freundlicher Helligkeit begrüßt wird. Da unsere Raumhöhe im Flur stattliche 5,20 m beträgt, haben wir uns für eine Pendelleuchte mit überlangem Kabel entschieden. Das ist übrigens auch sehr praktisch, wenn man „nur mal kurz“ die Glühbirne wechseln möchte…

Durch den Glasschirm taucht sie alles in ein gleichmäßig helles Licht, blendet aber nicht, da sie über Augenhöhe hängt.

Shop my Look

(*Affiliate Links)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert