Diese süßen ufo-förmigen kleinen Küchlein gehörten schon als Kind zu meinen Lieblingsnaschereien. Bei jedem Bäckereibesuch bekam ich einen Amerikaner „direkt auf die Hand“ und nach dem ersten Bissen fühlte ich mich wie im siebten Himmel. Meistens naschte ich zuerst einen Teil der Zuckerglasur ab und biss dann in den fluffig weichen Teig.
Ursprung der Amerikaner
Ich habe mich schon oft gefragt, woher die Amerikaner ihren Namen haben, denn sie stammen genauso wenig aus Amerika wie Hamburger aus Hamburg 😉
Im Internet habe ich dann diese Erklärung gefunden:
Ursprünglich hießen die Amerikaner „Ammoniakaner“. Der Name stammt von dem Backpulver welches man früher verwendete.
Das hieß Ammoniumhydrogencarbonat.
Denn nur mit Backpulver werden die Amerikaner so schön luftig-locker.
Irgendwann wollte ein Bäcker seinen Kunden den Zungenbrecher nicht mehr zumuten und taufte die Gebäckteilchen einfach um. Fortan hießen sie also „Amerikaner“.

Ich persönlich finde, ein Amerikaner geht immer. Und gerade diese Miniausführung ist mit einem Happen im Mund verschwunden.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
Rezept für Mini Amerikaner

Mini Amerikaner
Zutaten
Method
- Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen
- Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer schaumigen Masse schlagen
- Die Eier unterrühren
- Mehl, Puddingpulver und Backpulver durchsieben, in die Eimasse geben und verrühren
- Milch zufügen
- Backblech mit Backpapier auslegen mit einem Esslöffel Kleckse der Teigmasse draufgeben (Genügend Abstand zwischen den Klecksen lassen, die Masse geht beim Backen etwas in die Breite)
- 12 - 15 Minuten backen, anschließend etwas abkühlen lassen
- In der Zwischenzeit die Zitrone auspressen und mit dem Puderzucker zu einem dickflüssigen Guss verrühren
- Die noch leicht warmen Amerikaner mit der Unterseite nach oben drehen und mit dem Zuckerguss einstreichen
- Wer mag, die Streusel auf den noch feuchten Guss streuen
Notizen
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